Mike Supancic

14. SEPTEMBER 2019

Mike Supancic ist Musikkabarettist und Entertainer aus der Steiermark. Kompromisslos in seinen Pointen, immer zu einem Grenzgang der Satire bereit, besingt er in seinen Liedern die grotesken Seiten des Lebens. In rasanter Komik, absurden Gedankenspielen und köstlichen Parodien wird seine Kritik an der Spaß- und Konsumgesellschaft verpackt. Seine aberwitzigen Texte, skurrile Ideen und sein komödiantisches Talent machen den Steirer zu einer Ausnahmeerscheinung im österreichischen Musikkabarett. So erreichen Songs wie „Lagerhaus-Reggae“ oder „Riding on an Oebb-Train“ millionenfache Zugriffe auf youtube.
Mehr über Mike Supancic: hier

Das Programm „Familientreffen“
„Du bist nicht mehr mein Großneffe zweiten Grades!“ – mit dieser Degradierung endete auch heuer wieder das als Freundschaftstreffen geplante, gemütliche Stelldichein der Familie Supancic.

Dass Tante Hildegard aus Bingen ihre hausgemachten Lakritze-Quarksahne-Hörnchen, die alljährlich in der Mülltonne landen, als Gruß aus der Küche aufdrängen wollte, wäre ja noch gegangen. Als dann Hubsi, von dem niemand weiß, in welchem Verwandtschaftsverhältnis er zu wem steht, den DJ spielen wollte und binnen dreißig Minuten 17 von Mikes Lieblings-Langspielplatten zerkratzte, rauchte dieser bereits seine erste Zigarette. Seit dem letzten Familienfest.

Aber war es nun Onkel Rudis neue Freundin, eine transsexuelle Atomphysikerin aus Indonesien (Katalognummer 214-335), die Tante Aloisia dazu veranlasste, sich mit den Worten „Ich kann nicht mehr!“ eine Vase über den Kopf zu stülpen? Oder Wahltante Wiltrud mit dem Wolfshund aus der Walachei? Oder Skitrainer Kurt, der vom „Pastern“ schwärmt? Oder am Ende gar Donald Trump, diese Mischung aus Prolet und Forrest Gump?

Diese einzigartige Gemeinschaft ist so heiß wie eine Feuerwehr aus lauter Brandstiftern. Erleben Sie nordkoreanische Gstanzln vom Kim Jong Unfeinsten, warum ein toter Vogel im Spind noch lange keinen Sommer macht und wie 75 Du-Wörter auf einmal entzogen werden. Aber da hatte Mike bereits den Überblick über seinen Zigarettenkonsum verloren.

Was soll’s? Vergessen Sie die Adams-, die Kelly- und die Modern Family. Die Patchwork-Familie, die Familie der Nachtschattengewächse und die Familie Putz vom Lutz erst recht. Denn eines ist klar: Nur die Familie Supancic geht über alles – sogar über Leichen.

Pressestimmen

Schallende Begeisterung erntete der beliebte steirische Kabarettist bei seiner Graz-Premiere von „Familientreffen“im für alle Termine bereits ausverkauften Theatercafé. Witz mit Esprit, Haltung und skurrilen Pointen zeichnen den fabelhaften Stimmenimitator, Gitarristen und Fabulierer aus. Von Hitlers Schäferhund zum Forrest-Gump-Proleten Donald Trump, von Sepp Forchers „Mei liabste Leich“ bis zum Kärntner Besserwisser und bedeutungsvollen Dozenten Onkel Herbert reicht das Kaleidoskop kurioser Köstlichkeiten. Super! (Kleine Zeitung, 24.1.2019)

Ein sehr vergnüglicher, unterhaltsamer zweistündiger Abend mit sehr gelungenen Pointen und guter Musik. (Kabarett Kritik, Mike Supancic, Wiener Zeitung, Jänner 2016)

Himmlisch böse und höllisch gut (Kabarett Kritik, Mike Supancic, Kleine Zeitung, 21.1.2016)

„Im Jenseits ist die Hölle los“ – zumindest wenn man bereit ist, sich mit Mike Supancic in seinem neuen Programm auf ein kabarettistisches Nahtoderlebnis einzulassen. Doch keine Angst: Es mag zwar sein, dass man an diesem Abend vor Lachen fast umkommt, aber die Rückkehr aus dem Jenseits ist so gut wie garantiert! (Kabarett Kritik, Kronen Zeitung, 21.1.2016)